70.000 für ein Gutachten!?

War dies nur der Anfang?

Kerpen: In seiner letzten Sitzung hat der Kerpener Stadtrat 70.000 Euro für ein Gutachten beschlossen, welches die „Machbarkeit der Gründung von Stadtwerken“ in Kerpen untersuchen soll.

Dagegen stimmten einzig die Stadtverordneten David Held (BBK/Piraten) und Branko Appelmann (SPD)-

„Ich sehe in der Gründung von Stadtwerken zur Zeit ein großes Risiko für die Stadt. So müssten große Summen – etwa für den Ankauf der Strom- und Gasnetze – in die Hand genommen werden. Dabei sei fraglich, ob die Stadtwerke wirklich durch den steuerlichen Querverbund von Verlusten und Gewinnen – etwa Linienbusse und Bäder sowie Solaranlagen – zu steuerlichen Vorteilen für die Stadt führen werden so David Held

„Laut einem Artikel in der Wirtschaftswoche geht jedes fünfte Stadtwerk in Deutschland im Moment Pleite“, -nun 70.000 Euro für eine Machbarkeitsüberprüfung auszugeben und auf der anderen Seite eine Haushaltssperre zu beschließen ist unseriös und dem Bürger nicht zu erklären, so Held weiter

Trotz Helds Bedenken und Einwände verfolgte der Stadtrat dem Antrag von Grüne, SPD, CDU, Linke und FDP

Obwohl viele Städte ein positives Gutachten für die Gründung erhalten haben sind sie später Pleite gegangen und haben am Ende den Steuerzahler belastet dies wollen wir nicht. so ergänzt Held

„Es ist zwingend, dass wir nach Einnahmequellen suchen, die Bürger und Unternehmen in der Stadt nicht zusätzlich belasten“, erläuterte Bürgermeisterin Marlies Sieburg.

„Der Bürger zahlt natürlich auch wenn dieses Projekt schief geht aber der Bürger in Kerpen ist so etwas ja gewöhnt!“ so abschließend Held

 

 

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